Phoenix Reisen Flaschenpost

April, April

Damit hatte niemand gerechnet: Unser Phoenix-Aprilscherz eroberte Social Media.
Gemeinsam mit unserem TV-bekannten Kreuzfahrtleiter Bernd Wallisch kündigten wir auf Instagram und Facebook eine außergewöhnliche Atlantiküberquerung und Karibikreise mit unserem Flusskreuzer MS AMINA von Bonn nach Barbados an – inklusive neuem Ozean-StabilisierungsSystem (OSS), flexibel ausfahrbarem Tiefgang sowie Mandala- und Bauchtanz-Workshops an Bord. Das Video erreichte rund 300.000 Aufrufe, mehr als 4.000 Likes und über 700 freudige und humorvolle Kommentare über den gelungenen Aprilscherz. Toll!

Sollten Sie bei Social Media noch nicht mit an Bord sein, dann begleiten Sie uns gerne auf: Instagram (@phoenixreisen) und Facebook (Phoenix Reisen GmbH).

20 Jahre MS AMADEA

Seit ihrer Schiffstaufe 1991 galt MS Asuka als der schönste Ocean-Liner Japans. Durch den Verkauf begann für das Schiff am 6. März 2006 eine zweite Karriere als MS AMADEA
in der Phoenix-Flotte. Seitdem erfreut das Traumschiff Tausende deutsche Gäste mit Reisen in alle Ecken dieser Welt. Das Amadea-Jubiläum wurde am 6. März 2026 an Bord groß gefeiert. Das Schiff mit seinen Gästen und der Crew rund um Kapitän Robert Fronenbroek befand sich am Ende der diesjährigen Pazifikdurchquerung und kurz vor Erreichen von Tokio/Japan. Sie genossen einen wunderbaren Seetag ganz im Zeichen des 20. Geburtstages von MS AMADEA.

Familienzusammenführung der besonderen Art

Kreuzfahrtreisen sorgen hin und wieder für große Überraschungen, wie uns ein liebes Stammgästepaar aus Thüringen berichtete. Am ersten Abend ihrer Reise mit MS ARTANIA lernten sie an ihrem Tisch vier Damen aus Hamburg kennen. Man
plauderte und eine der Damen erkundigte sich nach dem genauen Wohnort des Paares – die Region des Altenburger Landes. Die Dame wurde hellhörig und erzählte, dass ihre Mutter als Flüchtling genau dort unmittelbar nach dem Krieg arbeitete. Sie selbst sei ein uneheliches Kind gewesen und ihr Vater heiße Karl Müller, worauf das Ehepaar bekräftigte, diesen persönlich gekannt zu haben. Leider sei er mittlerweile verstorben, aber er hätte zwei Söhne, von denen man wüsste. Den Vorschlag, diese nach der Rückkehr ausfindig zu machen, begrüßte die Dame sehr. Gesagt, getan! Das Ehepaar trat tatsächlich mit den Söhnen in Kontakt und berichtete ihnen von der unbekannten Stiefschwester. Zwei Monate später wurde ein Treffen vereinbart, bei dem das Hamburger Deern mit ihren mittlerweile 80 Jahren von den Brüdern herzlich empfangen wurde. Eine ganz besondere Geschichte, die per Kreuzfahrt ein Happy End fand.

MS AMERA auf Überraschungs-Expedition:
“Aus 2 mach 4”

MS AMERA nahm gerade ihren längsten Seereise-Abschnitt der diesjährigen Weltreise von Acapulco in die Südsee zu den Marquesas-Inseln (5.370 km = 9 Seetage) in Angriff, als ein medizinischer Notfall an Bord Kapitän Dariel Valdes zu einer schnelleren Fahrt zwang. Dadurch erreichte MS AMERA bereits einen Tag früher als geplant die Inseln Nuku Hiva und Hiva Oa, wo der Patient zur weiteren Versorgung an Land gebracht wurde. Jetzt hatte man einen ganzen Tag “übrig” und statt ihn auf See zu verbringen, empfahl der erstklassige lokale Lotse, die bisher noch nie von einem Kreuzfahrtschiff angelaufenen Nachbarinseln Ua Huka und Tahuata zu besuchen. Kreuzfahrtdirektor Holger Winkler überkam ein Hauch von Christopher Columbus, als er vom Tenderboot mit der großen Phoenix-Flagge samt Bootsbelegschaft an Land trat. Vor Ort gab es auf beiden Inseln spontan organisierte Feiern mit Begrüßungsritualen, Folkloretänzen und Inseltouren. Außerordentliche Situationen führen manchmal zu ganz besonderen Erlebnissen.

Emotionales Schwesterntreffen in Japan

Welch ein Highlight: Am 17. März 2026 trafen sich MS AMADEA (ehemals ASUKA) und ihre Schiffsschwestern ASUKA II und ASUKA III im Hafen von Kobe in Japan. Die Reederei NYK und Phoenix Reisen hatten die Zusammenkunft mit zwei Jahren
Vorlaufzeit bis ins Detail geplant. Stadt und Schiffe fieberten seit Langem der Hafenfeier entgegen. Emotionale Ansprachen, viel Händeschütteln, Plaketten- und Geschenkübergaben, gegenseitige Schiffsbesuche und zahlreiche Fototermine bildeten einen schönen Rahmen für das emotionale Schwesterntreffen. Ein besonderes Ereignis, das zeigt, wie Kreuzfahrt Menschen und Nationen verbindet.

Premiere in Esmeraldas

Kapitän Morten Hansen hat in seiner langen Seemannslaufbahn schon viele Häfen gesehen. Die diesjährige große Reise um Südamerika bot auch ihm etwas Neues: Ende März lief er mit MS ARTANIA zur Premiere im ecuadorianischen Esmeraldas ein. Die unmittelbar am Äquator gelegene 200.000-Einwohnerstadt hat noch nie ein so großes Schiff empfangen, und der Liegeplatz wurde eigens für den Anlauf der Artania aufwendig vertieft. Die Begrüßung und die lokale Aufmerksamkeit waren riesig. Mittendrin fühlten sich Kapitän Morten Hansen und Kreuzfahrtdirektor Moritz Stedtfeld fast wie in einer neuen TV-Folge von “Verrückt nach Meer”. Wie schön, dass es auch heute noch überraschende Ziele gibt, die wie gemacht sind für die Routenphilosophie von Phoenix Reisen.

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